Schattenflut

 

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Schattenflut

schattenflut-hochTony Gallo – ein erfolgreicher Geschäftsmann – wird bei einer Firmenübernahme um mehrere Millionen Euro betrogen. Gleichzeitig werden ihm zwei Morde in die Schuhe geschoben. Im Kampf um seine Rehabilitation und auf der Suche nach den wirklichen Mördern wird ihm bewusst, dass er sich in den Fängen einer mächtigen kriminellen Organisation mit globalen Dimensionen befindet. Mehrere Jahre Freiheitsstrafe drohen. Tony Gallo mobilisiert all seine Kräfte und stellt sich den übermächtigen Gegnern. Ein Wirtschaftskrimi mit regionalen Wurzeln, mit viel Emotionen und einer bewegenden Lebensgeschichte. Ein klassischer Thriller mit Tiefgang, der ein breites Publikum begeistert.

 

Mit freundlicher Unterstützung durch:

Lotteriefonds Kanton Solothurn

 

 


Leseprobe:

Am heutigen Tag, der sich kalt und regnerisch präsentierte, würde er die Entscheidung des Gerichtes in der Angelegenheit Antonio Gallo erfahren. Er wunderte sich über seine Ruhe, seine Gelassenheit. Sein Anwalt hatte sein Verhalten als Niedergeschlagenheit eingestuft. Da täuschte er sich gewaltig! Gallos Gesichtszüge nahmen für einen kurzen Moment einen kämpferischen Ausdruck an. Nein, aufgeben würde er nie! Er hatte seine Reputation vollständig verloren. Der Prozess war eine grausame, von den Medien angeheizte Hetzjagd gewesen. Zu viele brave Anleger und Kleinsparer hatten Geld verloren, einige gar ihr gesamtes Vermögen. Die Wut der Betroffenen hatte sich gegen ihn gerichtet. Er war der einzige noch lebende Verwaltungsrat der ehemaligen Xorion AG. Ihm wurde vorgeworfen, die Sorgfaltspflicht im Rennen um das schnelle Geld über Bord geworfen zu haben. Die Gier nach Macht und Anerkennung habe solche Ausmaße angenommen, dass er kriminelle Handlungen vorgenommen habe. Gallo fuhr sich mit der Zunge über die Oberlippe. Er konnte die Vorwürfe verstehen. Er konnte auch nachvollziehen, dass sich niemand die Mühe machte, seine Sicht der Dinge näher zu betrachten, sich in seine Situation zu versetzen, das Umfeld und die vielen Zwänge, denen er ausgesetzt gewesen war, in die Beurteilung mit einzubeziehen.

Tony Gallo nahm einen Schluck aus der dampfenden Tasse. Er hatte sich eine Vorgehensweise zurechtgelegt und hoffte, mit einer bedingten Gefängnisstrafe davonzukommen, um sich sofort wieder an die Wiederherstellung seines guten Rufes machen zu können. Dafür würde er Geld benötigen. Geld, das er nicht mehr hatte.

 

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