Der Fluch

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Der Fluch

Der FluchDas Schwert des römischen Feldherrn Gaius Marius wird von einem Druiden mit einem Fluch belegt, der den Lauf der Weltgeschichte beeinflusst. Marius wird aufgrund des Banns zu einem Phantom und muss tatenlos mit ansehen, wie das Unheil seinen Lauf nimmt. Als er durch ein Zeitportal in unsere Gegenwart gerät, bittet er um die Hilfe der beiden Kinder, Tobias und Lea, die ihn in seinem Abenteuer, den Fluch zu beseitigen, tatkräftig unterstützen…

Ein römischer Feldherr, ein Phantom, ein verrückter Wissenschafter, der die Weltherrschaft anstrebt, Zeitportale und Reisen in die Vergangenheit und Zukunft ? und zwei Kinder stehen im Mittelpunkt dieses brisanten Geschehens. Der gut strukturierte Roman ?Der Fluch? von Andreas Knecht lässt Mythen und Legenden rund um den römischen Feldherrn Gaius Marius wahr werden.

Spannend erzählt, spannt der Text den Leser nicht nur auf die Folter, sondern bietet ihm viele interessante historische Einblicke in die Römerzeit und in die Epoche der Renaissance.

Beschreibung der Redaktion:
Der Roman verbindet auf elegante Weise eine spannende Handlung mit historischen Fakten. Die Protagonisten, die Kinder Tobias und Lea, leben in der Gegenwart und unternehmen eine Zeitreise in die keltische und römische Kultur. Die abenteuerlichen Handlungen sind in einen realen geschichtlichen Hintergrund gebettet. Ein Teil des Romans spielt während der Zeit der Renaissance, wo historische Figuren, wie Leonardo da Vinci, Michelangelo oder Niklaus Kopernikus in Erscheinung treten.

Pressestimmen:
“In diesem Roman verbindet der Autor Andreas Knecht seines Zeichens Manager, Unternehmensberater, Hobbykoch und Hochseesegler, eine spannende Handlung mit historischen Fakten. Die Protagonisten Tobias und Lena leben in der Gegenwart, von der aus sie eine Zeitreise in die keltische und römische Kultur unternehmen. Aus der Renaissance treten historische Figuren wie Leonardo da Vinvi, Michelangelo oder Nikolaus Kopernikus in Erscheinung. Zudem ist das Schwert des römischen Feldherrn Gaius Marius von einem Druiden mit einem Fluch belegt worden, der den Lauf der Weltgeschichte beeinflusst.” (OÖ Nachrichten, 31.01.2009)

Leseprobe:
“Es wird langsam dunkel in der kleinen Stadt. Ein weiterer kalter Januartag verabschiedet sich. Die Leute erledigen hastig ihre letzten Einkäufe oder eilen zielstrebig von der Arbeit nach Hause. Einige genehmigen sich noch ein Feierabendbier in einem der gemütlichen Wirtshäuser in der engen, aber schmucken Altstadt.
Besonders im ‘Fass’ herrscht, wie immer um diese Zeit, reger Betrieb. Das Kultlokal erfreut sich einer überregionalen Bekanntheit. Leute aller Schattierungen und aller Berufsstände sind hier allabendlich anzutreffen. Stadträte teilen sich den Tisch mit Arbeitslosen, Studenten oder Beamten. Eine kleine Welt, ein Querschnitt des realen Lebens.
An einem der grob gezimmerten Eichenholztische sitzt Franz, ein ehemaliger Eishockeyspieler, der im örtlichen Verein vor Jahren in der höchsten Liga gespielt und es dadurch zu einer gewissen Berühmtheit gebracht hat. Er ist ein beliebter Gesprächspartner; seine lustigen und originellen Sprüche sorgen am Tisch, wie fast jeden Abend, für heitere Stimmung. Als er mit weit ausholenden Armbewegungen gestikuliert, wischt er aus Versehen das noch volle Bierglas seines Nachbarn vom Tisch. Dieser, ein Angestellter der Stadtverwaltung und somit ein ernsthafter Mensch, kann seiner durchnässten Hose nicht viel Positives abgewinnen. Die dummen Sprüche seiner Kumpels verärgern ihn zusätzlich. Mit einer Runde Bier und einem weichen Nussgipfel für das Opfer der Bierattacke kann Franz dessen Laune wieder erheblich steigern. Die Freunde prosten sich überschwänglich zu und heben ihre Gläser.
Da geschieht das Unfassbare: Ihre Bewegungen frieren langsam ein! Schließlich sitzen sie wie versteinert da. Der Lärm und das Stimmengewirr sind verschwunden. Wie von Geisterhand abgedreht! Die Szenerie erinnert an ein bizarres Gemälde. In der ganzen Kneipe bewegt sich rein gar nichts mehr; es herrscht gespenstische Grabesstille.
Ein leises Knarren ertönt. Die Eingangstüre zur Kirchplatzseite hin öffnet sich. Am Türrahmen erscheint eine kräftige Hand. Mit lautlosen Bewegungen betritt eine vermummte Gestalt mit einem schwarzen Umhang das ‘Fass’ und lässt ihren Blick über die an der Wand angebrachten historischen Schwerter und Säbel schweifen.
Da! Ein Schwert am anderen Ende der langen Wand scheint auf besonderes Interesse zu stoßen. Ein zufriedenes Brummen ertönt. Das geheimnisvolle Wesen läuft mit schnellen, geschmeidigen Schritten, die trotz der unheimlichen Stille kaum zu hören sind, zur angepeilten Waffe, mustert den Säbel, nimmt ihn kurzerhand von der Wand und verbirgt ihn unter dem langen schwarzen Mantel. Noch ein prüfender Blick in die Runde, und die Gestalt bewegt sich auf schnellstem Wege in Richtung Ausgang Marktgasse.
Zufällig betritt in diesem Moment die Kellnerin, welche für einige Minuten in der Bar auf der oberen Etage weilte, die Gastwirtschaft vom Treppenhaus her. Irritiert durch die Todesstille und die gespenstische Kulisse beginnt sie, an sich selbst zu zweifeln, dreht sich hilflos im Kreis und sieht aus den Augenwinkeln, wie eine schemenhafte Gestalt in einem langen Mantel hinter dem Windfang beim Ausgang verschwindet. Erschrocken stößt sie einen schrillen Schrei aus.

Der Windfang schwingt noch, als wieder Bewegung in die Szenerie kommt. Als hätte jemand an einem Videogerät die Pause mit der Play-Taste aufgehoben. Dies ist eindeutig zu viel für die Kellnerin: Mit einem kurzen Seufzer und einer nahezu eleganten, kunstvoll geschraubten Drehbewegung fällt sie ohnmächtig zu Boden …”

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